Prof. Dr. Stephan Gerhard Huber von der Pädagogische Hochschule Zug hat uns um Unterstützung seines Schulbrometers gebeten. Der Bitte kommen wir gerne nach.

Liebe Schulleiterinnen und Schulleiter
Liebe Mitarbeitende an Schulen, liebe Lehrer*innen, Sonderpädagog*innen, Sozialpädagog*innen, Erzieher*innen...
Liebe Vertreterinnen und Vertreter der Schulverwaltung/Schulaufsicht
Liebe Vertreterinnen und Vertreter des Unterstützungssystems

Ihre aktuelle Schulsituation ist aufgrund der Krise mit COVID-19 sehr herausfordernd.
Wir als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (in unserer Arbeit in der Praxis, mit der Praxis und für die Praxis) möchten diese besondere Situation im Sinne von „Responsible Science“ begleiten.
Wie können wir Sie unterstützen?
Mit dem von uns initiierten Schul-Barometer (SchuBa) möchten wir einen Beitrag zum Erfahrungs- und Know-how-Austausch leisten.
Sie haben im Rahmen von 10 Minuten bis zum Sonntag (5.4.2020) die Möglichkeit, Ihre Erfahrungen mit den besonderen Herausforderungen, denen Sie sich gegenübergestellt sehen, und Ihre Wünsche, Bedürfnisse, Meinungen, und Empfehlungen einzubringen.
Wir bereiten Ihre Rückmeldungen auf und stellen Ihnen Anfang der nächsten Woche das gesammelte und systematisierte Feedback der von uns befragten Personen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Verfügung (via Website und gerne auf Ihren Wunsch hin per Email an Sie).
Rückmeldungen aus der Praxis nutzen wir zudem, um Bildungs-Politik und Bildungs-Verwaltung sowie die interessierte Öffentlichkeit darüber zu informieren, was Schulen leisten und wo der Schuh drückt.
Zum Schul-Barometer gelangen Sie, indem Sie folgenden Link anklicken (oder in Ihren Webbrowser kopieren):

www.Schul-Barometer.net


Gerne können Sie den Link zur Befragung auch an Ihr Netzwerk und Ihre Kolleginnen und Kollegen sowie Eltern und Schüler weiterleiten.
Gerne informieren wir Sie nächste Woche über die Ergebnisse. Wenn Sie das möchten, signalisieren Sie es bitte am Ende des Schul-Barometers.
Wir beachten selbstverständlich den Datenschutz, siehe unten*.
Falls Sie bei der Onlinebefragung Probleme oder Fragen haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.
Für Ihren Einsatz im Voraus herzlichen Dank!
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien und Kollegien stabile Gesundheit, viel Geduld und einen guten Umgang mit den persönlichen und beruflichen Herausforderungen in diesen Zeiten!
Ihr
Stephan Huber

Leiter Forschung und Entwicklung sowie Mitglied der Hochschulleitung der PH Zug
Leiter des Instituts für Bildungsmanagement und Bildungsökonomie IBB von der Pädagogische
Zugerbergstrasse 3, CH-6300 Zug
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

*Datenschutz

Alle datenschutzrechtlichen Bestimmungen werden von uns selbstverständlich eingehalten.

Das heißt konkret, dass alle Daten

  • streng vertraulich behandelt werden,
  • nicht auf die Person der Befragten zurückgeführt werden können,
  • nur für den mit der Befragung verbundenen Zweck verarbeitet werden,
  • nur von Personen eingesehen werden, die am IBB arbeiten.

Weitere Hinweise zum Datenschutz finden Sie unter: http://www.bildungsmanagement.net/Schulbarometer/SchuBa-Datenschutz-20-03-20.pdf

Wegen der aktuellen Entwicklung  verschieben wir den Vortrag von Professor Weidner und unsere Mitgliederversammlung auf unbestimmte Zeit. Zum neuen Termin werden wir fristgerecht erneut einladen.

Die Landesregierung (Sozailministerium)hat am 31.1. einige Informationen zum am 1.3.2020 in Kraft tretenden Masernschutzgesetz veröffentlicht. SIe sind etwas mühsam zu finden. Deshalb hier zwei Links.

FAQs SChule

Informationen zum Masernschutzgesetz

Angeblich wird das MBWK in Kürze weitere Ausführungsbestimmungen für Schulen veröffentlichen. Vielleicht bleibt den Schulleitungen dann ja der Blick in den Impfpass erspart indem die "Ärztliche Bescheinigung für die Aufnahme in Kindertageseinrichtungen und zur Aktualisierung bei Wechsel einer Kindertageseinrichtung" oder ein ähnliches Formular auch für die SChule genutzt werden kann.

Der neue Erlass zur Regelung der Leitungszeít für die Schulleitungen des Landes befindet sich in der Anhörung. Unsere Stellungnahme zum Entwurf lesen Sie hier:

Stellungnahme des Schulleitungsverband Schleswig-Holstein (slvsh) zum Erlassentwurf„Bemessung des schulischen Zeitbudgets für die Wahrnehmung an allgemein bildenden Schulen und Förderzentren (Leitungszeiterlass)“

Ein Beitrag des Dienstherrn zur Arbeitsentlastung von Lehrkräften ist zu loben. Aber der Schulleitungsverband Schleswig-Holstein ist sehr enttäuscht. Der von ihm entwickelte und Ihrem Hause bereits mehrmals vorgestellte 'Leitungszeitrechner' findet sich in Ihrem Entwurf nicht wieder. Der slvsh möchte, dass nicht nur die Schülerzahl sondern auch die Anzahl der Mitarbeiter und hier nicht nur Lehrkräfte als Leitungsschwerpunkt gesehen wird.

Die einführenden Sätze zum geplanten Erlass ließen Hoffnung aufkeimen: Sockelbetrag von zwei Unterrichtsstunden pro Schule sowie eine Anhebung der je nach Schülerzahl gewährten Unterrichtswochenstunden soll eine deutliche Erhöhung ergeben.Die Erwartung des slvsh war: Sockelbetrag von 2 Stunden + Anhebung von 1 Stunde müssten doch eine Erhöhung von 3 Unterrichtstunden bedeuten. Wenn dies nicht gewollt ist, warum gibt es dann in Einzelfällen eine Erhöhung von bis zu 3 Stunden?

Die Umfänge bei den Schülerzahlen galten seit 1997. Warum wurden diese geändert? Treffen die sichtbar erhöhten Wochenstundenzahl dadurch immer nur eine sehr kleine Anzahl von Schulleitungen? Den Autoren dieses Entwurfs sei die Erlasslage zum Schuljahr 1997/98 zur Lektüre empfohlen; es hatte nämlich KLAUS Einzug gehalten, eine Reduzierung der Leitungszeiten um 250 Stellen mit der Überschrift "Konzept zur langfristigen Unterrichtssicherung!"

Sind bei den Schülerzahlen I-Kinder und DaZ-Kinder nur „einfach“ berechnet?

Des weiteren darf nicht vergessen werden, dass sich unsere Schullandschaft um mindestens 200 Schulen verringert hat und es somit auch 200 Schulleitungen weniger gibt, für dieLeitungszeitstunden bereit zu stellen wären. Einsparen konnte das für Bildung zuständige Ministerium auch in der Besoldung die Differenzbeträge zwischen Schulleitungsmitgliedern und den Lehrkräften der jeweiligen Schulart.

Die veröffentlichten Zahlen eines Haushaltsüberschusses von 57 Millionen Euro sollten auch zur Erhöhung der Leitungszeit genutzt werden, denn wie alle Politiker betonen, liegt unser Kapital in gut ausgebildeten Schülerinnen und Schüler. Diese erhält man durch gute Schulen und diese müssen von guten Schulleitungen mit genügend Zeit geführt werde.

Die Aufgabenmenge für Schulleitung hat sich seit 1997 deutlich erhöht, die Leitungszeit aber nicht!

Im Auftrag

Olaf Peters, stellvertretender Vorsitzender

 

Nur in Bayern scheint es kaum Probleme zu geben. So lautet eine Schlagzeile im Hamburger Abendblatt vom 16. Dezember 2019 (S.3). Bundesweit fehlen an mehr als 1000 öffentlichen Schulen die Schulleitungen. Dies hat eine bundesweite Umfrage bei verschiedenen Bildungsministerien ergeben. Insbesondere betroffen sind die Grundschulen. Als Ursache für dieses Problem werden die vielfältigen und neu hinzugekommenen Aufgaben in der Schulleitung, die weder in der dafür zur Verfügung gestellten Leitungszeit noch in der Besoldung in den vergangenen Jahrzehnten berücksichtigt wurden.